Samstag, 21. März 2020

Mein Freund der Schredder


Die Corona-Pandemie brachte uns Zeit, im Garten zu arbeiten. So konnten wir die riesigen Baumschnitthaufen schreddern. Unermüdlich zerkleinerte "Schreddi" Zweige, Äste, Restlaub usw. Das meiste davon haben wir gleich wieder auf den Beeten als Mulchschicht verteilt.
Anbei mal ein paar Dokumente unserer Arbeit...

Darf ich vorstellen: Schreddi - mein (Gabis) bester Freund


Im Hintergrund Haselnussäste, die Jens schon im Herbst abgeschnitten hatte.

So sah es dann nach getaner Arbeit aus:


Jetzt sind nur noch diese dicken Äste zu sägen in handlichere Stücke.




Das Geschredderte in der neuen Schubkarre und dann auf dem Beet.






Nach dem Schreddern der großen Asthaufen konnte Jens dann den Rasen auf die neue Saison vorbereiten. Es hieß also mähen und vertikutieren.




Der Rasen sieht wieder schön aus und kann nun wachsen.


Sonntag, 15. März 2020

Im Märzen die Gärtnerin...

...sie ackert, sie egget, sie pflüget und sät
Und regt ihre Hände, gar früh und noch spät...

Ja, etwas abgewandelt kennt die Eine oder der Andere den Liedtext vielleicht noch?

Nun, in Zeiten wie diesen ist so ein Garten doch eine Wohltat... Die ersten beiden wirklich schönen frühlingshaften Tage machen sich bemerkbar - und das sieht dann in der Himbeerbine so aus:



Sonntag, 1. März 2020

Baumschnitt 2020 - Teil II

Kurz vor der gesetzlichen Frist haben wir noch einmal die Kettensäge angeworfen, um die kleinen Grenz-Apfelbäume wieder auf Spalierobst-Größe zu bringen.

Bei den herrschenden Windverhältnissen in diesem Spät-Winter (der hierzulande jedoch kein Winter war) stellte sich das nicht als Vergnügen dar - aber nun sind wir damit fertig. Natürlich wird es in den nächsten Wochen wieder sehr viel anderes zu tun geben - wie zum Beispiel das Holz kleinzusägen und zu schreddern... Wir werden berichten.

Aber es gibt auch schon schöne Anblicke in der Himbeerbine, wie zum Beispiel die gerade blühende Kornelkirsche.  Die Kornelkirsche besitzt Blüten von besonderer Art und Form. Diese zeigen sich sogar noch vor dem Blattaustrieb. Viele kleine Einzelblüten setzten sich zu kleinen Tuffs beziehungsweise Dolden zusammen. Jede Einzelblüte hat einen gelben Stängel, an dem ganz oben die sternartige Blüte sitzt. In der Regel setzt sie sich aus vier Blütenblättern zusammen. In der Mitte jeder Blüte zeigen sich die ebenso gelben Staubblätter. Die Stängel der Einzelblüten wachsen aus einer Großblüte heraus. Insgesamt wirken die Arrangements dann wie viele kleine Dolden, die sich über den ganzen Großstrauch erstrecken und insgesamt so einen imposanten und gelb leuchtenden Anblick bescheren. Aber schaut selbst:

Blühende Kornelkirsche
Blühende Iris

Gärtnerin beim Pfirsich



Sonntag, 16. Februar 2020

Angrillen & Frühjahrsboten

Deutschland lag heute in einer südwestlichen Strömung, und das bedeutete ca. 16 Grad Celsius in der Himbeerbine. Für Mitte Februar also ziemlich mild, sodass wir unsere Baumschnitt-Aktion fortsetzen konnten. Ja, ein bisl Wind gab es auch (5 Bft.), aber heiter bis wolkig. Apropos heiter: heute hatten wir sogar Unterstützung beim Baumschnitt:


Sonntag, 9. Februar 2020

Baumschnitt 2020

Hallo liebe Leute,

wir starteten die Gartenarbeit im Jahr 2020 einen Tag bevor "Sabine" über uns hinwegfegte (nein, nicht Gabriele Sabine, sondern das gleichnamige Tiefdruckgebiet...). Nach längerer Zeit müssen die Bäume mal wieder zum Frisör - will heißen: die Bäume müssen mal wieder deutlich gekürzt werden.

Für die beiden Apfelbäume haben wir einen ganzen Tag (im Februar heißt dies von 11:00 bis 16:00 Uhr) benötigt, da wir ganz schön klettern mussten - trotz Leiter. 

Hier der große Apfelbaum - vorher und nachher:



Montag, 19. August 2019

Es blüht und grünt

Kurz vor dem Urlaub musste noch der Rasen gemäht werden. Da das Licht am Spätnachmittag schon einen schönen goldenen Farbton hatte, musste ich noch ein paar Schnappschüsse von der Himbeerbine machen...



Sonntag, 18. August 2019

Erntezeit

So, kurz vor unserem Spätsommerurlaub haben wir noch ein bisl die Himbeerbine aufgeräumt und das vorerst letzte Obst und Gemüse geerntet, bevor dann die Äpfel gepflückt und der Wein gekeltert werden:





Leider haben sich die vielen Beeren - Heidelbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren - in diesem Jahr eher als Dörrobst entwickelt. Zu trocken waren Frühjahr und Hochsommer 2019. Also, diese Früchtchen dann erst wieder im nächsten Jahr...

Mittwoch, 17. Juli 2019

Aussicht auf eine gute Erntezeit

Am 29. April, am 11. Mai, am 20. Juni und am 13. Juli 2019 fielen im Erfurter Nordwesten Niederschläge, die in der Summe jeweils ca. 15 mm (oder anders ausgedrückt: 15 Liter pro qm) erreichten. Mehr leider auch nicht.

Daher ist es schon fast erstaunlich, dass sich manche Obst- und Gemüsesorten aktuell so prächtig entwickeln, dass mit etwas Glück in diesem Jahr erstmalig mehr als nur ein Pfirsich oder nur eine Birne geerntet werden kann. Allerdings hat auch unsere ständige künstliche Bewässerung sicherlich einen Anteil daran.

Für die Heidelbeeren, die Stachelbeeren und die Kirschen war es jedoch zu lange zu trocken und dann auch ausgerechnet während des gesamten Junis zu heiß, wie man an dem unten stehenden Diagramm sehen kann.

So warten wir einmal die nächsten Tage und Wochen ab und freuen uns auf die nächsten kleinen Früchtchen!



Temperaturverlauf Juni 2019 (Höchst- und Tiefsttemperaturen) in Erfurt


Montag, 24. Juni 2019

Sommeranfang 2019

Der noch sehr junge Sommer 2019 wartet schon jetzt mit möglichen Rekorden auf: 38°C werden für die Wochenmitte erwartet. Mal sehen, wie das unsere wunderschönen Pflanzen vertragen - und wie in diesem Jahr die Wasser-Rechnung ausfallen wird...

"Rekorde" zeichnen sich aber auch bei unserer diesjährigen Obst-Ernte ab: es wird mit einer 100% gesteigerten Kirschernte, 200% mehr Birnen und ca. 300% mehr Pfirsichen zu rechnen sein. Ach ja, und erstmalig reifen aktuell 3 (!) Quitten heran. 😋 Wenn die Früchtchen alle durchhalten... Aber seht selbst:




Mittwoch, 1. Mai 2019

Frühjahr 2019

Nach sehr trockenen Monaten im neuen Jahr hat es zum Glück in den letzten Tagen etwas geregnet - immerhin in der Summe ca. 20 l / qm. Einige Pflanzen hatten aber den vergangenen Sommer nicht überlebt, so dass wir heuer an einigen Stellen nachplanzen mussten. So haben wir seit ein paar Tagen einen neuen Quittenbaum, und seit heute zwei neue Weinpflanzen. Mal sehen, wann wir keltern können:

Die neue Quitte
Unser jüngster Apfelbaum steht auch in Blüte

Die neuen Weinreben