Montag, 18. November 2013

Neue Frisuren für die Obstbäume

Heute war Herr O. (sagenhafte 74 Jahre jung) in unserem Garten und hat unsere Obstbäume fachgerecht geschnitten. Seines Zeichens Gartenbauingenieur ist er der Profi schlechthin, da er langjährige Erfahrung im Obstbau hat. 
Unsere großen Apfelbäume haben leider unter den vielen falschen Schnittmaßnahmen der letzten Jahre sehr gelitten. So haben alle drei "Altbäume" einen Pilz, der in das Holz eindringt, wenn der Baum falsch geschnitten wird. Auch die jüngeren Spalierbäume sind nicht mehr die gesündesten. Wir haben uns deshalb nicht selbst ans Schneiden gewagt trotz Obstbaumschnitt-Seminar, sondern uns den Seminarleiter Herrn O. eingeladen.
Das Ziel des Schnittes war es, Licht in die Kronen zu bringen, Fruchtholz zu reduzieren und abgestorbene Äste abzuschneiden. Nun können die Bäume im kommenden Jahr weniger, aber dafür größere Früchte produzieren.
Neben dem 4 Stunden andauernden Schneiden hat Herr O. noch viele interessante und lehrreiche Tipps parat gehabt.
Mir nötigt es ungeheuren Respekt ab, wie fit und ausdauernd dieser Mann ist - denn so ein Baumschnitt ist echt harte Arbeit!
Die vielen angeschnittenen Äste habe ich gleich geschreddert und so erstklassigen Mulch erhalten, den ich rund ums Gewächshaus als Unkrautschutz verteilt habe.

Wir haben Vorher-Bilder gemacht. Allerdings sind sie mit meiner Handykamera viel zu dunkel geworden :-(
Die Nachher-Bilder werden nachgereicht.


Samstag, 16. November 2013

Herbst im Raintal

Es ist Mitte November und inzwischen auch recht frisch. In der Gartenanlage wurde das Wasser abgestellt - als Frostschutz. Trotzdem haben wir auch noch das in den Leitungen verbliebene Wasser heute abgelassen, denn das kann die Leitungen auch zum Platzen bringen.
Bei diesem Besuch im Garten hat Jens die Gelegenheit genutzt, seine neue Wunder-Kamera auszuprobieren. Die zwei letzten, tapferen Blümchen wurden so das Ziel seiner "Fokussierung". Das fliederfarben-blau-rot blühende Blümchen ist dabei besonders interessant - welch ein Blühwunder im November! Auch der letzte - zugegeben etwas hutzelige - Apfel ist nun abgelichtet, genauso wie das leuchtende Rot der Pfirsichblätter.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Geburtstags-Pflanz-Abgrillen 2013

Wer hätte gedacht, dass die letzten Oktobertage noch so schön werden. Spontan entschlossen wir uns, meine Geburtstagsparty mit dem "Abgrillen" im Garten zu verbinden und dabei auch die letzten Gehölze zu pflanzen.


Auf den schönen Bildern - dieses Mal von Elli geschossen - könnt ihr sehen, dass das Wetter uns dann doch ein Schnippchen schlug, denn wegen des starken Windes haben wir dann doch auch Sitzmöglichkeiten im Haus genutzt.

Letzte Pflanzarbeiten in 2013

Den Abschluss unserer diesjährigen Aktivitäten umfasste unter anderem die deutliche Aufwertung des Gartens durch das Anpflanzen neuer Obstgehölze, da der Bestand sich bislang im Wesentlichen aus Apfelbäumen und roten Johannisbeeren zusammensetzte.

Daher hatten wir bereits schon ein paar Himbeeren gepflanzt, die nun - an Gabis Geburtstag - um eine weitere Reihe von Himbeeren, einen Süßkirschbaum, einen Pflaumenbaum, einen Pfirsichbaum, einen Stachelbeerenbusch, schwarze Johannisbeeren sowie einige Liguster als Grenzhecke ergänzt wurden.

Hier ist die neue Himbeeren-Hecke zu sehen:


Sonntag, 6. Oktober 2013

Aufbau des Hochbeets

Einige Wochen suchten wir nach einem geeigneten und bezahlbaren Hochbeet, bis wir bei einer örtlichen Holzhandlung fündig wurden. 

Damit der diesjährige Baumschnitt und Kompost noch zur Befüllung genutzt werden kann, haben wir es schnell noch aufgebaut und lasiert: 



Freitag, 27. September 2013

Adeus alte Kirsche und Wachholder, Olá Himbeeren

Den nicht mehr anzusehenden Kirschbaum haben wir nun entfernt - ebenso wie die Reste des Riesen-Wachholders. Nun haben wir Platz für eine neue Süßkirsche. 

Zwischenzeitlich wurde eine schon seit Jahren nicht mehr gepflegte Liguster-Hecke auf ein verträgliches Maß gekürzt und zudem hat die erste Lieferung der Himbeeren ihren Platz gefunden.

So sieht das Ganze dann aus:



Donnerstag, 26. September 2013

Stand Ende September 2013

Auch wenn ich schon längere Zeit nichts geschrieben habe, so waren wir doch sehr aktiv in den letzten Wochen.

Als erstes haben Jens und Eli den Sauerkirschbaum entfernt. Er war nach übereinstimmender Meinung mehrerer Fachleute krank und nur mit erheblichen chemischen Aufwand (vielleicht) zu retten. Da wir ja versuchen wollen, biologisch zu arbeiten, kommt das für uns nicht in Frage.

Mit Hilfe meines lieben Freundes Ingo konnten wir die Müllberge in dieser Woche entsorgen. Es waren drei Fuhren mit seinem Anhänger auf die Deponie nach Schwerborn notwendig, um all den Unrat, der beim Subotnik zusammengetragen wurde, zu beseitigen. Nochmals vielen Dank, Ingo! Insbesondere die Bereinigung der Yukka-Palmen auf einem Staudenbeet erbrachte Unmengen an Grünmüll. Noch immer finden wir beim Umgraben des Bereiches Massen an Wurzeln. Obwohl wir uns jedesmal sicher sind, jetzt alles entfernt zu haben, stoßen wir beim erneuten Umgraben auf weitere armdicke Wurzeln. Vielleicht ist da ja ein kleiner Wurzelzwerg, der die fießen Dinger da immer wieder versteckt.

Inzwischen sind wir auch der wuchernden Hecke hinter dem Haus zu Leibe gerückt. Jens hatte es zuerst mit der normalen Heckenschere versucht. Nach dreißig Minuten folgte er aber meinem Rat, doch eine elektrische Heckenschere zu kaufen. Damit ging es dann wesentlich schneller und effektiver. Den ganzen Grünschnitt und die vielen Äste haben wir in unserem feinen Hächsler zu Mulch gehächselt. Ich habe diesen  Mulch unter den Apfelbäumen verteilt.

Heute haben wir dann noch mal ordentlich eingekauft. Zuerst bekamen wir eine Liefereung Himbeerpfanzen (frühe Sorte) als Ergänzung zu unserem vorhanden Bestand sowie eine schwarze Johannisbeere. Danach haben wir uns eine Hochbeet-Bausatz bei einem Erfurter Holzhändler geholt und dazu im Baumarkt noch Teichfolie und Gitternetz. Außerdem erstanden wir noch ein weiteres Kabel, damit wir mit den elektrischen Geräten auch überall im Garten arbeiten können.

Morgen steht die Einebnung des alten Steingartenbereiches an der Terasse an, auf der der Wacholder noch bis vor kurzem stand. Dort soll noch in dieser Woche Rasen gesät werden. Außerdem wollen wir die Himbeerbeete neu pflanzen und südlich ausrichten. Demnächst kommen drei Bäume - Süßkirsche, Pflaume, Pfirsich und die Ligusterhecken. Wenn das alles in der Erde ist, ist das Gartenjahr auch fast rum.



Sonntag, 8. September 2013

Der erste Subbotnik

Nach kleineren Vorarbeiten in den letzten Tagen (z.B. Aussortierung von gefühlten 100 Hämmern, Meißeln, 100 kg verrosteter Schrauben und Nägeln, Lötlampen, Gewindeschneidwerkzeugen etc...) konnten wir uns gestern zusammen mit etlichen Freunden der Ecken- und Feldwirtschaft widmen. 
Genauer gesagt: Baumfällen, Büsche und Wurzeln ausgraben, jäten und entrümpeln, Pflanzgräben ausheben...

Hierzu ein paar noch frische Eindrücke und sogleich der tiefe Dank an alle Mitwirkenden für die tatkräftige und zum Teil kaum zu bändigende Hilfe: